Finanzierung und Bilanzierung
Kredite Bilanzierung

Finanzierung und Bilanzierung

Bei Finanzierungen, egal ob von Unternehmensinvestitionen oder beim privaten Hausbau, muss der Schuldner Entscheidungen zu den gewünschten Bedingungen treffen. Im einfachsten Fall wählt er aus verschiedenen Laufzeiten und zahlt während dieser einen festgelegten Zinssatz. Darüber hinaus kann der Zinssatz auch variabel vereinbart werden oder Zinsober- und Zinsuntergrenzen aufweisen. Auch wesentlich komplexere Vereinbarungen treten in der Praxis auf, wobei die Unterschiede zwischen Zinssicherung, Optimierung und Spekulation fließend sind. Ebenfalls können Eigenschaften des Kredits durch Derivate abgewandelt werden, so dass ein ursprünglich variabler Kredit ohne Vertragsanpassung synthetisch in ein Festzinskredit gewandelt wird. Unter bestimmten Umständen werden dann Kredit und Derivat bilanziell als Einheit betrachtet (Bewertungseinheit). Die Bildung von Bewertungseinheiten kann dabei Vorteile für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung haben, ist aber an enge Voraussetzungen geknüpft. Hierbei ergeben sich in der Praxis eine Vielzahl von Fragen und technischen Details, die sich oft erst im Zeitverlauf zeigen. Beispielhaft sind hier unterschiedliche Kündigungsrechte in Kredit und Derivat oder ein unterschiedlicher Umgang mit negativen Referenzzinssätzen.

 

Ich stehe als Gerichtsgutachter für Fragen in Zusammenhang mit einfachen und komplexen Finanzierungen sowie der Bilanzierung mit Bezug zu Krediten, Wertpapieren, Derivaten und Versicherungsmathematik zur Verfügung,

David Oberbichler 08 Dezember 2021
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